Datenschutz – Last oder Vorteil?

Die Neuerung der DSGVO wurden von den Unternehmen als kompliziert empfunden und die Umsetzung zeitaufwendig und lästig. Doch da es sich um ein Gesetz handelt und hohe Strafen auf die Nichteinhaltung der Regelungen bestehen, blieb den Firmen nichts anderes übrig, als sich darum zu kümmern. Und auch darum, den Datenschutz regelmäßig kontrollieren und durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen laufend anzupassen und zu aktualisieren.

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Doch Datenschutz ist keine neue Erfindung und besonders für die betroffenen Nutzer und Kunden ein Segen, weil die eigene Privatsphäre nun viel besser geschützt ist. Aber ist es tatsächlich so, dass der Datenschutz für die Unternehmen nur eine lästige Pflicht ist oder bringt er nicht auch Vorteile mit sich? Und falls ja, welche?

Ist der Datenschutz wirklich eine Bürde für dich?

Zunächst will es einer Firma nicht ganz einleuchten, dass die neuen Auflagen und Vorschriften, die arbeits- und kostenintensiv umgesetzt wurden, auch Vorteile haben könnten. Denn immerhin sind jetzt eine Vielzahl von Regelungen zu beachten und besonders für das Marketing und die Kundenwerbung ergeben sich große Nachteile, da das bisher praktizierte „Datensammeln“ und die Werbung nun nicht mehr so leicht durchgeführt werden können. Der Kunde muss allen Aktionen zunächst zustimmen.

Mit der geplanten Einführung der E-Privacy-Verordnung, die die elektronische Kommunikation noch weiter spezifiziert und noch strenger reguliert, wird sich die Situation zudem noch verschärfen. Ist die Lage also aussichtslos? Nein, ganz und gar nicht. Denn es ergeben sich bei guter Planung sogar viele Vorteile für die Firmen.

Welchen Nutzen kann meine Firma aus einem guten Datenschutz ziehen?

Kosten reduzieren und Effizienz steigern

Da du für die Umsetzung der DSGVO ein gutes Datenschutzkonzept erarbeitet hast, konntest du deine Arbeitsabläufe optimieren. Der zu bestellende Datenschutzbeauftragte sorgt dafür, dass die neuen Arbeitsprozesse laufend überwachend und optimiert werden. Dadurch lassen sich deine Prozesse gut modernisieren und immer weiter zu verbessern.

Und durch die schlankeren und effektiveren Prozesse lassen sich sogar Kosten sparen. Nicht nur durch das effizientere Arbeiten, sondern auch, weil ehemalige Mitarbeiter, Konkurrenten oder Kunden dich nicht bei der Aufsichtsbehörde melden und dir hohe Bußgelder bescheren können.

Geschäftsgeheimnisse schützen und Marketing verbessern

Wenn deine Mitarbeiter außerdem durch spezielle Schulungen in diesem Bereich für das Thema sensibilisiert sind, lassen sich viele Fehler von Anfang an vermeiden.

Dazu kommt, dass du dadurch auch „unerlaubte Informationsflüsse“ besser in den Griff bekommen hast und diese eindämmen konntest. Du kennst dieses Verhalten von den bekannten „Whistleblowern“, die medienwirksam politisch brisante Informationen ausposaunen. Ein solches Verhalten kannst du durch einen gut funktionierenden Datenschutz in deinem Unternehmen vermeiden. Und somit auch eigene Produkte und Kunden- sowie Mitarbeiterinformationen vor der Konkurrenz schützen.

Besonders, wenn du in diesem Zusammenhang auch gleich ein gutes Daten-Management aufbaust. Denn auch das führt dazu, dich vor Werksspionage zu schützen. Oder harmloser formuliert: deine Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse zu schützen.

Dein Marketing ist komplizierter? Nun, bisher hast du einfach Daten gesammelt, aber jetzt hast du aktuelle und wirklich brauchbare Daten auf dem neusten Stand. Und die Interessenten, die dir erlauben, diese zu nutzen, sind die, auf die du dich bei der Werbung gezielt konzentrieren kannst, um sie als Kunden zu gewinnen.

Vertrauen und gutes Image aufbauen

Durch ein korrektes Vorgehen und erwiesenermaßen ordentlichen Umgang mit den Daten deiner Kunden kannst du zudem ein positives Image für deine Firma aufbauen. Also kein wirklicher Nachteil für dich, oder?

Alle diese Punkte sorgen im Endeffekt dafür, dass du sowohl firmenintern als auch extern eine gute Vertrauensposition einnimmst. Das sichert dir die langfristige Zusammenarbeit und auch das Vertrauen von Mitarbeitern und Kunden, aber auch Lieferanten oder Geschäftspartnern.

Um dieses Ziel zu erreichen, sind allerdings eine gute strategische Planung sowie eine laufende Überwachung und Optimierung notwendig. Für diese umfassende Aufgabe bietet es sich oft an, dass der Datenschutzbeauftragte und der Manager sich externe Unterstützung von kompetenten Dienstleistern holen, die sich damit bereits auskennen.

Wie kannst du den Datenschutz in deiner Firma auf einen guten Weg bringen?

Wie dir die aufgezählten Vorteile gezeigt haben, ist der Datenschutz nicht nur eine Last für dich, sondern eine hervorragende Chance, dich und dein Unternehmen intern und extern in ein gutes Licht zu rücken. Und der bessere Schutz deiner internen Geheimnisse ist ohnehin in deinem eigenen Interesse sehr wichtig. Du willst weder Produkte noch Kunden an den Wettbewerb verlieren. Doch wie kannst du das am besten organisieren?

Auf 4 Punkte solltest du dich dabei konzentrieren

1.Zunächst solltest du alle internen Arbeitsabläufe auf Herz und Nieren prüfen. Es gibt immer etwas, was sich noch verbessern lässt. Nicht nur zum Schutz der Daten und deren Verarbeitung, sondern auch, um deine Prozesse zu beschleunigen und dadurch Kosten zu sparen. Dabei können deine Mitarbeiter dir Tipps geben, was ihnen bei der täglichen Arbeit auffällt und was geändert werden muss. Doch die Abläufe müssen nicht nur für einzelne Abteilungen Sinn machen, sondern auch übergreifend funktionieren.

2. Danach solltest du deine Mitarbeiter auf den neusten Stand bringen, damit die Abläufe, die du jetzt ändern möchtest, auch von allen verstanden und umgesetzt werden. Für solche Schulungen kannst du dich an Experten wenden, die in dein Unternehmen kommen und die Mitarbeiter vor Ort fit dafür machen.

3. Damit der Datenschutz dein Image positiv beeinflusst, musst du deinen Umgang damit publik machen. Erwähne ihn auf deiner Webseite, in einem Interview, Flyer oder Rundbrief.

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4. Und zuletzt solltest du dir überlegen, ob du bereits ein gutes Datenschutzmanagementsystem besitzt oder wie du am besten eines einrichten kannst. Da viele Prozesse, die für das DSMS wichtig sind, sich auch mit der DSGVO oder der noch kommenden E-Privacy-Verordnung überschneiden, ist es praktisch, alle Punkte gemeinsam zukunftsfähig zu lösen.

Wie können wir dir dabei helfen?

Das klingt kompliziert und nach viel Aufwand, aber wir von WB Trade-it stehen dir dabei gerne mit unserem Fachwissen in diesen Bereichen mit Rat und Tat zur Seite.

Unsere kompetenten Mitarbeiter helfen routiniert bei der Beratung und Analyse sowie der Einführung neuer Prozesse, die genau auf deine Situation abgestimmt sind. Außerdem sind sie geübt darin, Schulungen verschiedenster Art zu geben. Wir sind auch in Imagefragen der richtige Ansprechpartner für dich und können mit dir gemeinsam ein tragfähiges Konzept für die richtige Werbung ausarbeiten.